Über die Galerie für spirituelle Kunst

Es ist der Impuls von Frau Dr. Horstkotte mit der ersten Kunstgalerie in Deutschland für “spirituelle Kunst” einen Raum zu schaffen für Bilder und andere künstlerische Arbeiten, welche eine heilende und transformierende Wirkung innehaben. 

Die ausgestellten Werke sind aus tiefen spirituellen Erfahrungen und heilerischen Fähigkeiten entstanden
und besitzen zudem eine hohe künstlerische Qualität.

Viele Arbeiten werden durch Texte und Gedichte über die unbewusste Ebene hinaus auch für
unser Tagesbewusstsein erfahr- und begreifbar gemacht.


Spiritualität

Der Begriff Spiritualität ist vom weltanschaulichen Kontext abhängig, bezieht sich aber immer

  • auf eine immaterielle, nicht sinnlich fassbare Wirklichkeit (Gott, Allah, Jahwe, Tao,
    Brahman u.a. Wesenheiten),
  • die dennoch erfahr- oder erahnbar ist (Erwachen, Einsicht, Erkennen),
  • die der Lebensgestaltung eine Orientierung und einen Sinn gibt,
  • und die eine heilende und transformierende Wirkung hat.

Zu unterscheiden sind hier eine suchende Haltung, eine glaubend annehmende oder eine wissend erkennende Haltung.

Als Ausdrucksformen der Spiritualität sehen wir hier folgende Faktoren an:

  • Meditation, Gebet, Religion (im Sinne von Rückverbindung), Gottvertrauen und Geborgenheit
  • Weisheit und Einsicht,
  • Transzendenz-Überzeugung (außerhalb möglicher sinnlicher Erfahrungswerte)
  • Toleranz, Mitgefühl und Achtsamkeit.

Die Bilder dieser Galerie erfassen unterschiedliche Teile dieses Spiritualitätsbegriffs, den wir als individuell und nicht konfessionell gebunden betrachten.


Was ist der Unterschied zwischen spiritueller Kunst und “normaler” Kunst?

Ein Bild von van Gogh besitzt zweifellos große Kraft, ein Munch rüttelt uns auf, ein Koons amüsiert uns.

Aber regen sie auch zu positiver Transformation an, oder, mit anderen Worten, erheben sie uns oder ziehen sie uns nach unten?

Alle Werke der genannten Künstler haben sicher auch spirituelle Anteile (wie jedes große Kunstwerk), aber sie erhöhen nicht unbedingt unsere eigene Schwingungsfähigkeit oder die des umgebenden Raumes.

Im Gegenteil, viele Bilder haben eine eher negative Ausstrahlung.

Wie kommt das?

Spirituelle Künstler sind in ihrem eigenen Transformationsprozess hin zur Transzendenz schon sehr weit fortgeschritten und haben in der Regel heilerische Fähigkeiten.

Dies zeigt sich auch in ihren Werken, die von hoher Schwingungsqualität sind, damit auf ihre Umgebung positiv einwirken und so eine Transformation beim Betrachter und im umgebenden Raum bewirken.

Das Besondere ist, dass hierbei auch der künstlerische Anspruch gewahrt bleibt.

Im Gegensatz zu Ikonen, Heiligen- oder Engeldarstellungen, die ihr Sujet gegenständlich und deutlich zum Ausdruck bringen, lassen die Bilder spiritueller Künstler ihren Inhalt nicht sofort offenkundig werden.

Sie sprechen uns auf einer unbewussteren, feinstofflicheren Ebene an und benötigen eine eher meditative Haltung des Betrachters (wie etwa bei einem Rothko).

Eine Wirkung haben sie aber in jedem Fall, ob wir uns bewusst dafür öffnen oder eher achtlos daran vorbei gehen.

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