Kunstmappe – Zyklus 12 von Claus G. Kohr

Zyklus 12 

12 Tierkreisbilder in außergewöhnlicher Druckqualität © 2015 Claus G. Kohr

Herausgeber: Galerie für Spirituelle Kunst, Martinistraße 60, 28195 Bremen

180,- Euro incl. MwSt. (limitiert auf 250 Exemplare)

Eine Serie mit 12 Tierkreisbildern

 

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Claus G. Kohr – Zyklus 12

Eine Serie mit 12 Tierkreisbildern
In einer repräsentativen Mappe mit Text und Kunstdrucken, Limitierte Auflage 250 Stück

 

Einführung
Inspiriert sind die Arbeiten durch Miniaturmalereien der niederländischen Brüder Jean, Paul und Hermann Limburg. Bekannt sind ihre Stundenbücher, die sie im Auftrag des Herzogs von Berry malten. Das erste dieser Art „Belles Heures of Jean de France, Duc de Berry“, entstand in den Jahren 1408 bis 1409. Eine Folgeauftrag aus dem Jahre 1410 „Très Riches Heures“ konnte jedoch nicht vollendet werden, da sowohl die Künstler als auch der Auftraggeber, aller Vermutung nach im Jahre 1416 an der Pest starben. Die in kostbare Bücher zusammengefasten Miniaturen zeigen kunstvoll die Lebensformen und Anschauungen der damaligen Zeit.
Mein Anliegen war es; diesen mit bildnerischen Ausdrucksmitteln der heutigen Zeit zu begegnen. Ich wollte moderne Kontemplationsbilder schaffen, in denen der Mensch ein stilles Gegenüber findet. Die 12 Monate geben den Rhythmus vor in dem die Bildmotive geschaffen wurden.

Zu den Arbeiten und dem künstlerischen Ansatz
Das Thema widmet sich den Tierkreiszeichen und den von Rudolf Steiner zugeordneten Lautgestaltungen, wie er sie für die Bewegungskunst (Eurythmie) vorgegeben hat. Nach Steiners Vorgaben erhält man eine Farbskala mit 4 Farben. 1 Tierkreisfarbe und 3 Lautfarben (siehe Tabelle 2). Mit diesen Farben habe ich gearbeitet. Alle Bilder haben einen ganz bestimmten Aufbau. Die Bildentstehung vollzieht sich in 4 Schritten. Für jede Stufe der Bildentwicklung kommt eine Farbe zum Einsatz. Die Originale sind in Pastellkreide gemalt.
 Erste Farbe – Sie bestimmt den Bildraum (Hintergrund) ich nenne ihn auch Wahrnehmungsraum. Er ist Träger des Bildgeschehens und schafft das Milieu in dem alle weitere Gestaltung sich vollzieht.
 Zweite Farbe – Sie führt in die Bewegung. Wird die Bewegung aus der inneren Ruhe geführt, dann trägt sie in sich eine ordnende Kraft. Ich nenne diese Qualität Denken. Das Denken ist in diesem Falle Bewegung und bildet die Gestalt.
 Dritte Farbe – Sie unterstützt die Bewegung, verleiht ihr Charakter. Der Charakter ist eine Kraft des Willens. Im Bild ist es eine Impulsfarbe.
 Vierte Farbe – Sie ist Resonanz und steht in enger Beziehung zum Hintergrund. Sie vermittelt die Bewegungsfarbe mit dem Hintergrund.

Der Gestaltungsprozess
Die oben angesprochen 4 Farben bilden einen Akkord. Eingesetzt werden sie in einem 4 stufigen Malprozess, in dem jeweils die erste Farbe, die zweite Farbe, die dritte Farbe und die vierte Farbe nacheinander aufgetragen werden. In allen Bildern findet man diesen kontinuierlichen Verlauf von Gestaltungsschritten. Hierdurch entsteht eine Bildordnung, in der Wahrnehmen, Denken, Wollen und Fühlen sich in ein ausgewogenes Verhältnis setzen.

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Eine Projektbeschreibung

12 Arbeiten in Pastellkreide gemalt.

Inspiriert sind die Arbeiten durch Miniaturmale­reien der niederländischen Brüder Jean, Paul und Hermann Limburg. Bekannt sind ihre Stundenbücher, die sie im Auftrag des Herzogs von Berry malten. Das erste dieser Art „Belles Heures of Jean de France, Duc de Berry“, entstand in den Jahren 1408 bis 1409. Der Herzog war von dem entstandenen Werk so begeistert, dass er ihnen durch einen Folgeauftrag die Möglichkeit gab, sich selbst in einem zweiten noch zu übertref­fen. Dieses in 1410 begonnene Buch „Très Riches Heures“ konnte jedoch nicht vollendet werden, da sowohl die Künstler als auch der Auftraggeber, aller Vermutung nach im Jahre 1416 an der Pest starben. Die in kostbare Bücher zusam­mengefassten Miniaturen zeigen kunstvoll die Lebensformen und Anschauungen der damaligen Zeit.

Mein Anliegen war es, diesen mit bildnerischen Ausdrucksmitteln der heutigen Zeit zu begegnen. Ich wollte moderne Kontemplationsbilder schaf­fen, in denen der Mensch ein stilles Gegenüber findet. Die 12 Monate geben den Rhythmus vor, in dem die Bildmotive geschaffen wurden.

Das Thema widmet sich den Tierkreiszeichen und den von Rudolf Steiner zugeordneten Laut­gestaltungen, wie er sie für die Bewegungskunst(Eurythmie) vorgegeben hat. Nach Steiners Vor­gaben erhält man eine Farbskala mit 4 Farben. 1 Tierkreisfarbe und 3 Lautfarben (siehe Tabelle „Angaben zu den Farben“). Mit diesen Farben habe ich gearbeitet.

Den Bildern liegt mein Konzept zugrunde, das dem Menschen in besonderer Weise entsprechen soll.

Grundsätzlich vertrete ich die Auffassung, dass ein gemaltes Bild eine enge Zugehörigkeit zum Künstler in sich trägt, und dass es nicht nur diese individuelle Zugehörigkeit besitzt, sondern auch eine allgemeine, die es mit jedem Betrachter teilt, auch wenn es diesem zunächst nicht bewusst wird.

Vor diesem Hintergrund lassen sich Reaktionen des Betrachters verstehen, etwa spontane Sym­pathie oder Abneigung gegen Farben oder Ge­staltungen. Diese betreffen das Gefühl. Es gibt aber auch Reaktionen, in denen so etwas wie eine Impulsierung eintritt oder ein geordnetes Zur-Ruhe-Kommen auftritt. Es kann auch sein, dass der Betrachter ein besonderes Raumerlebnis hat.

Alle Bilder haben einen ganz bestimmten Aufbau. Die Bildentstehung vollzieht sich in 4 Schritten. Für jede Stufe der Bildentwicklung kommt eine Farbe zum Einsatz.

Farbgebung

Der Zusammenklang der ausgewählten Farben bildet einen Farbakkord. In der Zuordnung der Farben orientiere ich mich an den von Rudolf Steiner für die Eurythmisten vorgegebenen Tier­kreis- und Lautfarben.

Bildmeditation

Das Bild ist auch immer der Ausdruck des ge­staltenden Menschen. Es findet sich in ihm immer sein Urheber mit seinem Wahrnehmen, Denken, Fühlen und Wollen darin.

  • Erste Farbe – Sie bestimmt den Bildraum (Hintergrund), ich nenne ihn auch Wahrnehmungsraum. Er ist Träger des Bildgeschehens und schafft das Milieu, in dem alle weitere Gestaltung sich vollzieht.
  • Zweite Farbe – Sie führt in die Bewegung. Wird die Bewegung aus der inneren Ruhe geführt, dann trägt sie in sich eine ordnende Kraft. Ich nenne diese Qualität Denken. Das Denken ist in diesem Falle Bewegung und bildet die Gestalt.
  • Dritte Farbe – Sie unterstützt die Bewegung, verleiht ihr Charakter. Der Charakter ist eine Kraft des Willens. Im Bild ist es eine Impulsfarbe.
  • Vierte Farbe – Sie ist Resonanz und steht in enger Beziehung zum Hintergrund. Sie ver-

mittelt die Bewegungsfarbe mit dem Hintergrund.

Der Gestaltungsprozess

Die oben angesprochen 4 Farben bilden einen Akkord. Eingesetzt werden sie in einem 4-stufi­gen Malprozess, in dem jeweils die erste Farbe, die zweite Farbe, die dritte Farbe und die vier­te Farbe nacheinander aufgetragen werden. In allen Bildern findet man diesen kontinuierlichen Verlauf von Gestaltungsschritten. Hierdurch ent­steht eine Bildordnung, in der Wahrnehmen, Denken, Wollen und Fühlen sich in ein ausgewogenes Verhältnis setzen.

Die Bilder entstehen ohne Korrektur oder Nach­arbeit. In diesem Zusammenhang kann man von einer minimalistischen Bildkonzeption sprechen.

Modifiziert

Wenn ich diese Methode der Bildbetrachtung weiterführe und sie anwende in der Betrachtung gemalter Bilder in der Kunst, so finde ich diese meine Überlegungen in modifizierten Varianten wieder. Damit lässt sich eine kunsttheoretische Betrachtung anstellen, durch die deutlich werden kann, wie sich der Künstler in seinem Wahrneh­men, Denken, Fühlen und Wollen in seinen Bildern präsentiert.

Ferner lassen sich auch Stilarten und Kunstgattungen vor diesem Hintergrund klassifizieren.

So gibt es Kunstwerke, die sich vornehmlich mit dem Thema Raum, Bewegung, Gefühl oder dem Willen auseinandersetzen. Die Modifizierungen können Reduzierungen oder Konzentrationen darstellen, wie zum Beispiel in der Monochromen Malerei oder, dieser entgegengesetzt, dem Kon­struktivismus. Dahinter steht immer auch der gan­ze Mensch, der sich über das Bild aktualisiert und einen Ausdruck für sein inneres Wesen und für seine Beziehung zum Kosmos schafft.

Claus G. Kohr

September 2015

„Überall, wo aus wahrer künstlerischer Gesinnung Kunst herausgebildet wird, ist die Kunst ein Zeugnis für das Zusammenhängen des Menschen mit den übersinnlichen Welten.“

Rudolf Steiner

Aus: DER ÜBERSINNLICHE URSPRUNG DES KÜNSTLERISCHEN

Dornach 12. Dezember 1920

 

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Zur Person: Claus G. Kohr

Geboren am 24.09.1952 in Baden- Baden,

1970-1974  Besuch der Zeichenakademie Hanau, Abschluss als Gold- und Silber-Schmied

1975 -1980 Studium der Bildenden Kunst, Studiengang Malerei, Plastik, Kunsttheorie, Städelschule

Frankfurt bei Prof. Dr. Raimer Jochims und Prof. Michael Croissant

Ab 1982 tätig als freier Künstler in B.-Baden, Gründung einer GbR „Labyrinthbau“

1986-1988 Studium der Kunsttherapie

1989 Gründung der Freien Kulturschule e.V., Verein zur Förderung von

Kunst, Kultur und Therapie in Karlsruhe

1990 Gründung der eigenen kunsttherapeutischen Praxis

Seit 1994 tätig in der Aus- und Weiterbildung auf dem Sektor Kunst und Kunsttherapie

Seit 1998 tätig als Heilpraktiker

Seit 2009: Gesamt-Projektleitung „memoartis®“ Entwicklung, Projektleitung und Multiplikatoren Schulung

Tätig als Ausbildungsleiter, Privatdozent und in der Leitung bundesweit geförderter Projekte z.B. „Kultur macht stark“

2014 Gründung: Atelier für Kreativität und Gesundheit  in B.-Baden

2014-2015 Projektleiter im Rahmen des Modellversuches „Kulturagenten für kreative Schulen


 

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